Brigittenau

Solidarisches Grätzlfest der Sozialistischen Jugend

(v.l.n.r.) Lena Stern (SJ2), Peter Rosandic (Kid Pex/SOS Balkanroute), Clemens Weigl (SJ22), Bernhard Macek (SJ20), Rihab Toumi (Vorsitzende, SJ Wien) // Bild: Sozialistische Jugend

Einen gebührende Abschluss fand der September am Soli-Grätzlfest der Sozialistischen Jugend Leopoldstadt, Brigittenau und Floridsdorf und Donaustadt.

Ab 15 Uhr belebten die Jugendlichen den Brigittenauer Wallensteinplatz und boten im Rahmen des Fests einen wichtigen Freiraum für die Jüngsten aus den Bezirken. Mit auf dem Programm: gute Musik von Da Jo & el Tobo, ein Rap-Workshop mit Kid Pex, ein Graffiti-Workshop und reichlich Verpflegung.

Gerade die Pandemiesituation hat in den letzten Monaten noch einmal deutlich gemacht, dass Jugendlichen mehr Raum gegeben werden muss. Fehlende soziale Kontakte im Distance Learning, enorm steigende psychische Belastungen sowie Krankheiten und der Anstieg struktureller Jugendarbeitslosigkeit haben starke Spuren hinterlassen. Die Reaktion der Bundesregierung auf die neuen Herausforderungen bleibt ernüchternd: Anstatt die Folgen zu bekämpfen und Jugendliche zu fördern, wurden Platzverbote auf öffentlichem Grund ausgesprochen. Die Sozialistische Jugend fordert mit ihrem Fest erneut, Räume zu schaffen, anstatt Verbote auszusprechen.
Alle Erlöse und Spenden, die im Rahmen des Grätzlfestes gesammelt werden konnten, gehen an SOS Balkanroute, die mit ihrem täglichen Engagement für ein menschenwürdiges Leben von Geflüchteten kämpfen und vor Ort Hilfe leisten.